- Tätigkeitstheorie

Lernhandlung, Lerntätigkeit und Persönlichkeitsentwicklung
Lernen als spezielle Tätigkeit.pdf
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Inhalt der PDF-Datei (Juli 2011, G. Matthes):

1. Zunächst fasse ich die Grundannahmen der Tätigkeitstheorie (Aktivitätstheorie), die auf den Grundannahmen der von Wygotski ausgehenden kulturhistorischen Theorie beruht, in knapper Form zusammen.

2. Im darauf folgenden Text Joachim Lompschers werden einigen Grundlagen der Theorie der Lerntätigkeit dargestellt. Systematisch und sauber baut der Autor die Struktur der grundlegenden Begriffe der Tätigkeitstheorie auf. In seinem Text wird deutlich, dass die Tätigkeitstheorie keine einseitige Theorie der Verinnerlichung der zunächst nur außen vorhanden (gesellschaftlichen) Erfahrungen ist. Der Pädagoge hat die Rolle eines Helfers und Anleiters, der Bedingungen für die möglichst selbständige Auseinandersetzung des Schülers mit einer anregenden Lernumwelt zu schaffen hat. 

3. Weitere Grundlagen der Tätigkeitstheorie beinhalten die Ausbildung von Lernhandlungen und hierbei besonders die Bedeutung von Lernaufgaben, den Begriff und die Arten der Orientierungsgrundlagen der Handlungen sowie die Einheit von Interiorisation und Exteriorisation. Für die Förderung von Kindern mit Lernstörungen weisen wir auf zwei Abschnitte hin, die in dem Buch „Individuelle Lernförderung bei Lernstörungen“ (Matthes, 2009, Kohlhammer) enthalten sind:  1. Psychologie des Lernhandelns (S. 55-61), 2. Grundlagen der Gestaltung von Lernhandlungen (S. 138-153).