Kurzfristige Ziele erarbeiten

Bei hinreichender Klarheit über die langfristigen Entwicklungsziele können Schwerpunkte für die Arbeit in den kommenden Wochen festgelegt werden. Die Ziele sollen wichtig, prägnant und erreichbar sein. Zu beachten ist, dass

  • maximal 3 kleine Ziele formuliert werden,
  • diese sehr individuell auf den Schüler zugeschnitten sind,
  • die Ziele für den Schüler wichtig sind, also mit ihm besprochen werden,
  • die Ziele konkret und realistisch sind,
  • sie für einen überschaubaren Zeitraum (ca. 4 – 6 Wochen) festgelegt werden.

 

Solche Ziele gehen davon aus, was das Kind schon gut kann. Nach der Beschreibung der Stärken finden die Beratungsteilnehmer heraus, was das Kind mit Hilfe erreichen kann. Die somit beschriebene Zone der nächsten Entwicklung wird zum Kriterium für die Zielfindung.

 

Damit wird der Grundsatz – Hilfe zur Selbsthilfe – verfolgt.

Wenn der Lernende die Lehrimpulse (Hilfestellungen) gut begreift und somit selbst umsetzen kann, ist das entsprechende Ziel wichtig, prägnant und erreichbar.

Argumente für die Zielplanung (nach Domsch & Krowatschek, 2007)

- Konkrete Ziele zwingen zu einer realistischen Einschätzung der Möglichkeiten.
- Das Setzen von Zielen verringert Unsicherheiten bei allen Beteiligten.
- Ziele haben eine motivierende Funktion.
- Ziele haben einen verpflichtenden Charakter.
- Ziele geben die Möglichkeit, Veränderungen besser abzubilden.



Schreibsprint mit Satzanfängen zu Förderzielen
Satzanfänge Förderziele.pdf
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