Ziele an den Lernfortschritt anpassen

Um rechtzeitig zu erkennen, ob die Förderziele angemessen waren, wird beobachtet, wie das Kind auf die Lernangebote eingeht.

 

Die Beobachtungen müssen im Auge behalten werden, so dass die Fragen "Waren die Förderziele angemessen? Welche Ziele sollten präzisiert werden?" nicht in Vergessenheit geraten.

 

Die Einheit von Diagnostik und Förderung ist hergestellt, wenn es gelingt, individuell wichtige, erreichbare und prägnante Förderziele zu entwickeln, ihre Realisierung im Blick zu behalten, also zu kontrollieren und die Zielplanung dann auch fortzuschreiben. Auf diesem Weg werden starre bürokratische Formen überwunden. Die Förderplanung wird zu einem Bestandteil der täglichen Arbeit im Unterricht, weil sie dort weiterentwickelt wird.

  

Aus der Verlaufskontrolle ergibt sich die Variation der Anforderungen. Sie werden ständig angepasst. Jetzt ist oft keine spezielle Diagnostik mehr erforderlich. Besser gesagt: An den Reaktionen des Kindes, am Lernerfolg oder seinem Fehlen sehen wir, ob die Ziele angemessen waren. Die damit einhergehende Anforderungsvariation wird somit zu einem diagnostischen Kriterium.

Die folgende Seite soll die Arbeit mit Zielerreichungsbögen veranschaulichen:

Zielerreichungsbögen