- Zielerreichungsbögen

Die Auswertung der Beobachtungen mit Hilfe von Zielerreichungsbögen garantiert, dass umgehend erkannt wird, ob das Ziel dem Leistungsvermögen des Kindes entspricht:

  • Ein sichtbares Vorankommen zeigt, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden.
  • Hat das Kind schon nach einer oder zwei Wochen das Ziel übertroffen, so war es damit unterfordert. Wir können zu einem nächsten Förderziel übergehen.
  • Verharrt das Kind dagegen mehrere Wochen auf seiner Lernausgangslage, war es mit der Anforderung nicht adäquat angesprochen. Die Ziele müssen geändert werden.

Die folgende Datei, die heruntergeladen werden kann, bietet eine Kurzanleitung für die Arbeit mit einem Zielerreichungsbogen.

Zielerreichungsbögen
Verlaufskontrolle mit Hilfe von Zielerre[...]
PDF-Dokument [354.0 KB]

Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel. Eingetragen wurden die Verläufe im Hinblick auf vier Ziele. Das Beispiel wurde einem Praxisbericht entnommen, der auch Auskunft darüber gibt, um welche Ziele konkret es sich handelte und wie die Ziele verändert wurden (siehe die Falldarstellungen).

Die Arbeit mit Zielerreichungsbögen war erfolgreich, als es darum ging, von einem häufigen Schlingerkurs in der Förderung, von einem ständigen wechselnden Reagieren auf aktuell vordergründige Probleme voranzuschreiten zu einer nachhaltigen Förderung.

Auch die Kinder selbst sollen ihren Zielerreichungsbogen haben, an dem sie die Fortschritte erkennen können und der sie motiviert. Eine anschaulich gestaltete Vorlage spornt an. Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zielerreichungsbogen für Kinder (Beispiel)

Des weiteren könnte natürlich mit Punktesystemen, Erfolgstagebüchern und ähnlichem gearbeitet werden.

 

Die Bedeutung der folgenden Aussage kann kaum überschätzt werden: Die Schüler lernen aus ihren konkreten Handlungen und deren Ergebnissen. Sie erfahren damit auch, wann und wie sie erfolgreich sind.