www.individuelle-lernförderung.de
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Die positive Lernsituation

In einer positiven Lernsituation sind folgende Bedingungen:

- Das Kind wendet sein vorhandenes, "schnelles" Wissen an.

- Es kann das Neue auch aufnehmen und verarbeiten.

- Es spürt dabei den Sinn der Tätigkeit und Anstrengung.

- Es steuert sein Handeln deshalb zielgerichtet und bewusst

 

Abbildung: Positive Lernsituation

Bitte nehmen Sie sich etwas Zeit, sich in die Abbildung zu vertiefen!

  • Welche Komponenten der Situationswahrnehmung sind weniger wichtig als andere? Sind sie alle gleich wichtig? Vergleichen Sie mit eigenen Einzelfallbeobachtungen!
  • Die resultierende emotional-kognitive Bewertung ist ganzheitlich. Theoretisch können wir sie in die fünf Punkte zergliedern, die in der Mitte der Abbildung zu sehen sind. Erkennen Sie hier Ähnlichkeiten zum PERMA-Modell der Positiven Psychologie?
  • Zu den rechts genannten Handlungskomponenten: Durch eine positive Situationswahrnehmung und ‑bewertung werden Kompetenzen aktiviert.
    (Bei zu großem Schwierigkeitserleben fehlt die Lernfreude. Handlungen und Operationen, die unter günstigen Bedingungen kein Problem sind, bleiben aus. Das ist dann ein Performanz-, kein Kompetenzproblem).

Entwickeln Sie gedanklich eine Abbildung „Problematische Lernsituation“!

 

Das SLV-Förderziele eignet sich für Schülerinnen und Schüler, die sich relativ häufig in schwierigen subjektiven Lernsituationen befinden. Das allgemeine Förderziel besteht darin, ihnen positive Lernsituationen zu ermöglichen.