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Thema dieser Webseite ist die Entwicklung individueller Förderkonzepte (Wie soll das Kind gefördert werden?). Ein individuelles Förderkonzept ist ein mehr oder weniger bewusstes Arbeitsmodell für die Förderung eines Kindes. Dafür nennt die Webseite Methoden der Lernbeobachtung, Entwicklung von Förderzielen und Förderung.

Nutzer sind Grundschullehrerinnen und -lehrer, Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen und andere Interessierte.

Förderkonzepte - einfühlsam und gelingend

Zum Struktur-Lege-Verfahren und weiteren Techniken und Methoden für Fallberatungen und Förderkonzepten erschien der Titel:

Förderkonzepte - einfühlsam und gelingend
Psychologische Grundlagen und Methoden der Entwicklung individueller Förderkonzepte

Oberziel: Positive Lernsituation

Die Zeit, über ein Förderkonzept nachzudenken, ist gekommen, wenn die Teilhabe des Schülers oder der Schülerin am Unterricht und schulischem Leben in wichtigen Situationen eingeschränkt ist (z.B. bei Kindern mit allgemeinen Lern- und Verhaltensbeeinträchtigungen). Dimensionen der Teilhabe sind die gegenständliche Lerntätigkeit, die soziale Integration und das emotionale Wohlbefinden. Das Förderkonzept hat Wege in positive Lernsituationen aufzuzeigen, in denen der Lernende seine Mitarbeit und Anstrengung als sinnvoll empfindet, seine Strategien des Nachdenkens, Planens und der Beharrlichkeit einsetzt, sich zugehörig fühlt und seine Fähigkeiten und Fortschritte spürt.

Überlegungen zum individuellen Förderkonzept beschäftigen sich mit Hypothesen zur Befindlichkeit und Innensichtperspektive der Lernenden und mit Zielen und Maßnahmen für die Transformation problematischer Lernsituationen in positivere. Das Förderkonzept existiert primär in gedanklicher Form und beinhaltet die Interpretation des Lernens und Verhaltens sowie individualisierte Förderziele und Maßnahmen. Bestimmte Aspekte können aufgeschrieben werden (schriftlicher Förderplan).

Das Oberziel besteht in der Entwicklung und Festigung positiver Lernsituationen. Diese zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass der Lernende motiviert ist, sich wohlfühlt, seine Mitarbeit und Anstrengung als sinnvoll empfindet und seine Strategien des Nachdenkens, Planens und der Beharrlichkeit einsetzt. Ein individuelles Förderkonzept muss sich primär auf die Verbesserung der individuellen Lernsituation richten. Das heißt: Neben das Leistungs- und Effizienzparadigma muss das Paradigma des Wohlbefindens und der Teilhabe treten.

Bei der Entwicklung von Förderkonzepten gibt es zwei komplexe Probleme:

1.    die Reflexion der Wirkzusammenhänge (Was sind gegenwärtig dominierende Faktoren, die eine hemmende Problematik aufrechterhalten?). Methoden sind z.B. das Legen der Wirkstruktur oder die Verwendung von Erklärungsmustern.

2.   Planung von leistbaren Zielen und Maßnahmen, durch die eine gute Entwicklung eingeleitet werden kann. Oft reicht das Leistbare nicht aus. Doch, in der Hand haben wir nur, was wir gegenwärtig tun können, auch in unserem Team. Unser Förderkonzept enthält das von uns Leistbare für dieses Kind. Wenn aber zum Beispiel die so wichtige temporäre Lerngruppe derzeit nicht möglich ist, hat es zwar Sinn, sie zu fordern, aber ich kann sie jetzt noch nicht in mein Konzept für diesen Schüler aufnehmen. Eine Methode für die Planung ist das Förderquadrat.

Folgende Schritte sind notwendig:

1.   Beurteilung der Stärken

2.   Analyse von Lernsituationen

3.   Erkennen von Wirkzusammenhängen (Reflexion von Erklärungsmustern oder Erarbeitung hypothetischer Wirkstrukturen)

4.   Konkretisierung und Visualisierung des Oberziels (positive Lernsituation)

5.   Entwicklung aktueller und realisierbarer Förderziele und Maßnahmen (z.B. mit Hilfe des Förderquadrates)

Eine differenzierte Darstellung der Materialien und der Grundlagen finden Sie im genannten Buch. Auf Anforderung (Formular siehe unten) kann ich Ihnen darüber hinaus in einem beschänkten Umfang Unterlagen zu den Schritten zu einfühlsamen und gelingenden Förderkonzepten zusenden (per E-Mail).

Prof. Gerald Matthes

 

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Aufbau der Webseite

(0) Einführung

 

 

(1) Orientierung über die Lernausgangslage

 

 

(2) Planung der
rderziele

 

Struktur-
Lege-
Verfahren

Förderziele

 

(3) Unterstützung

des Lernens 



                                                

(4) Systemische Reflexion

der Lernförderung

 

 

Falldarstellungen

 

  

Forschungsergebnisse

   

  

News / Diskussionen / Partner

 

 

Die ausgewählten Hinweise (Links auf der linken Seite) führen zu Diagnosehilfen, Maßnahmen u.a.m., die auch über die Hauptkapitel zu erreichen sind.