www.individuelle-lernförderung.de
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  1. Als Leitbild dient die positive Lernsituation. Man kann erkennen, wodurch Lernsituationen beeinträchtigt sind und welche Schlussfolgerungen wichtig sind. Das ist ein lösungsorientierter, vorwärtsweisender Ansatz. Das Verfahren eignet sich für Kinder, deren Lernen und Lernverhalten situativ oder allgemeiner beeinträchtigt ist, unabhängig von der Art und dem Schweregrad des Förderbedarfs.
     
  2. Die einzelnen Wirkfaktoren (in der Strukturanalyse und Förderplanung) sind theoretisch begründet und empirisch verifiziert. Grundlage ist eine Theorie des Lernhandelns. Die Unterlagen des Verfahrens erfassen die wesentlichen Aspekte der psychischen Tätigkeitsregulation. (Daraus ergibt sich die relative Sicherheit, nichts Wesentliches zu übersehen. Jeder von uns neigt zu bestimmten Einseitigkeiten, zu gewohnten Gedankenmustern und benötigt daher hin und wieder eine „Weitung des Blicks“.)
     
  3. Mittels Visualisierung werden die subjektiven Annahmen zu Ursachen und Bedingungen entfaltet und können reflektiert und diskutiert werden. An kritischen Stellen kann „eingehakt“ werden.
     
  4. Die in der Strategie zusammengefassten methodischen Vorschläge bieten Wahlmöglichkeiten. Für ein entfaltetes Vorgehen würde viel Zeit benötigt. Doch kann man aus den angebotenen Methoden auswählen und Kurzstrategien entwickeln. Die Anwendung des Verfahrens oder bestimmter Methoden daraus ist ein „Training“, das sich positiv auf das Nachdenken über andere Fälle auswirkt.
     
  5. Das Verfahren ist praxis- und prozessorientiert, d.h. dicht an der Arbeit mit dem Kind und an Schlussfolgerungen. Es führt nicht zu „großen Diagnosen“ (z.B. Lernbehinderung, AWVS, ADHS). Das Verfahren soll ganz individuelle Wirkzusammenhänge und Fördermöglichkeiten aufzeigen. Natürlich sind die Ergebnisse auch von den Vorerfahrungen und Kompetenzen abhängig.